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Institut für Technik der Informationsverar-
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PHM-Team am ITIV

PHM wird gefördert durch das BMBF.

 

 

 

Motivation – Health Monitoring anytime, anywhere ...

Ein wichtiger Aspekt bei der Gestaltung des Systems ist die Kommunkation. Das Telemetriesystem des Personal Health Monitoring Systems ermöglicht eine umfassende Überwachung des Gesundheitszustands bei vollem Erhalt der Mobilität des Patienten. Diese Funktionalität wird erst durch das Zusammenspiel von vielen verteilten, miteinander kommunizierenden Systemkomponenten erreicht (Sensoren, Basisstation, zentrale Datenbank).

 

Kommunikationsbereiche

Bei der Kommunikation des Personal Health Monitoring Systems müssen verschiedene Kommunikationsbereiche unterschieden werden, in denen unterschiedliche Kommunikationstechnologien eingesetzt werden:

  • Body Area Network (BAN) bezeichnet die Verbindung der am Körper getragenen Sensoren.
  • Die Kommunikation der Sensoren mit der Basisstation erfolgt im persönlichen Umfeld des Patienten (Personal Area Network, PAN).
  • Über eine Mobilfunkstrecke erfolgt die Anbindung des Personal Health Monitors an die Datenbank, so dass die Nutzer (Ärzte, Patienten) über das Internet auf die Patientendaten zugreifen können.

 

Die Übertragung der Daten im BAN kann entweder über in Kleidung integrierte Leitungen erfolgen oder aber über eine stromsparende Kurzstreckenfunktechnik.

 

Personal Area Network

Soweit möglich greifen wir bei der Realisierung der Telemetriefunktionen auf verfügbare medizinische und informationstechnische Standards zurück. Im Home-Monitoring bestehen jedoch spezielle Anforderungen, welche die Entwicklung eines eigenen Kommunikationsprotokolls nötig machen:

  • Interoperabilität auf Anwendungsebene
  • Selbstkonfiguration (Plug & Play)
  • Mobiles ad hoc Networking
  • Sicherheits-, Verbindungs- und Power-Management

 

Die Realisierung dieser Funktionen erfolgt mit dem auf der Funktechnik Bluetooth(TM) basierenden Kommunikationsprotokoll PANAMA (Personal Area Networking for Advanced Medical Applications). Dieses ermöglicht durch Selbstkonfiguration und Diensterkennung eine einfache Bedienung des Systems. Durch die Verwendung bestehender Bluetooth-Profile wird eine einfache und flexible Integration verfügbarer Informationsgeräte erreicht. So erfolgt beispielsweise die Internetanbindung je nach Situation über ein Bluetooth-Mobiltelefon (mobil) oder über einen Bluetooth-Access-Point (zu Hause, Arzt, Klinik).

Das Protokoll wird nach Abschluss der Spezifikation offengelegt. Eine anschließende Standardisierung, z.B. als medizinisches Bluetooth-Anwendungsprofil, wird angestrebt.

 

Integration in vorhandene Systeme

Sensoren von anderen Herstellern können ohne größeren Aufwand in das PHMon-System integriert werden. Dazu stellt das ITIV ein miniaturisiertes Telemetrie-Modul für eingebettete Systeme oder aber entsprechende Software-Komponenten für PC-basierte Systeme zur Verfügung. Am Beispiel einer Personen-Waage unseres Projektpartners Beurer demonstrieren wir auf der Medica 2002, wie ein vorhandenes Gerät einfach um die Bluetooth-Funktionalität und das PANAMA-Protokoll erweitert werden kann. Die Meßwerte werden dadurch automatisch in der Basisstation visualisiert und in die Elektronische Patientenakte übernommen.

Durch die Einbindung weiterer Sensoren kann für jeden Patienten ein individuell auf sein Krankheitsbild zugeschnittenes Personal Health Monitoring System zusammengestellt werden.

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