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Institut für Technik der Informationsverar-
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PHM-Team am ITIV

PHM wird gefördert durch das BMBF.

 

 

 

Elektronische Patientenakte (EPA)

Die durch die Vitalsensoren gemessenen Vitalparameter werden über eine Mobilfunkverbindung zu einem medizinischen Dienstleister übermittelt, der sie in einer Datenbank ablegt. Diese stellt eine Internet-basierte Elektronische Patientenakte (EPA) zur Verfügung, über die die Daten von niedergelassenen Ärzten oder von einer Klinik zur Unterstützung der Diagnose und der Therapie abgerufen werden können.

 

 

Die Elektronische Patientenakte dient zur vollständigen, sektorübergreifenden medizinischen Dokumentation. Dabei behält der Patient die Obhut über seine Daten und entscheidet, wer seine Krankengeschichte einsehen oder verändern kann.

Daneben entwickeln wir spezielle Anwendungen, die Patienten mit bestimmten Krankheitsbildern (z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz) als persönliche "Assistenten" zur Seite stehen und sie bei der kontinuierlichen Therapie-Verlaufskontrolle unterstützen. Die Anwendungen können flexibel erweitert werden und auch von Ärzten z.B. für Disease Management-Programme eingesetzt werden, um Daten über ein bestimmtes Patienten-Kollektiv zu erhalten.

Wichtig ist eine möglichst transparente Integration in vorhandene medizinische Informationssysteme. Im Rahmen des Projektes wird daher auch untersucht, wie der Datenaustausch zwischen den medizinischen Geräten unterschiedlicher Hersteller, den Praxisverwaltungssoftware-Systemen der niedergelassenen Ärzte und den Klinik-Informationssystemen durch die Verwendung von standardisierten Datenaustauschformaten verbessert werden kann. Dabei soll soweit wie möglich auf bestehende informationstechnische Standards (XML, SOAP, ect.) und medizinische Standards (HL7, IEEE1073) aufgesetzt werden. 

 

Sicherheitskonzept

Bei der Übertragung von medizinischen Daten müssen Sicherheits- und Datenschutzaspekten besondere Beachtung geschenkt werden. Auf Grund der hohen Sensibilität von Patientendaten müssen höchste Sicherheitsanforderungen erfüllt werden, auch um die Akzeptanzschwelle bei Patienten und Medizinern zu überwinden. Ziel ist der Schutz der Authentizität, der Vertraulichkeit, und der Integrität der Daten.

Eine wichtige Datenschutz-Maßnahme ist die Anonymisierung der Patientendaten bei der Übertragung und bei der Speicherung in der Datenbank. Gerade bei der Verwendung des Internets als Übertragungsmedium sind jedoch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Dazu kommt die Sicherheitsinfrastruktur des Projektpartners DGN (Deutsches Gesundheitsnetz) zum Einsatz, welcher als Dienstleister die Elektronische Patientenakte betreibt. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über das DGN-Intranet, welches über einen Dial-Up-Zugang mit spezieller Rufnummer erreicht wird. Ist eine Anbindung über das Internet erforderlich, erfolgt der Zugriff über ein Virtuelles Privates Netz (VPN) mit getunnelten und verschlüsselten Internet-Verbindungen. Die dafür benötigte Public-Key-Infrastruktur wird vom DGN bereitgestellt. Die Verschlüsselung und die Authentifizierung der Benutzer wird durch die Verwendung von speziellen Chip-Karten (Smart-Cards) sichergestellt.

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